{"id":917,"date":"2016-06-03T07:37:54","date_gmt":"2016-06-03T05:37:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.algorithmics.is\/wordpress\/?p=917"},"modified":"2016-06-07T16:18:36","modified_gmt":"2016-06-07T14:18:36","slug":"aufgeflogen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.algorithmics.is\/wordpress\/de\/2016\/06\/03\/aufgeflogen\/","title":{"rendered":"Aufgeflogen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/troll-imadeWEB-1.gif\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"26\" data-permalink=\"https:\/\/www.algorithmics.is\/wordpress\/de\/2015\/08\/17\/die-baeckersfrau\/troll-imadeweb-1\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/troll-imadeWEB-1.gif?fit=258%2C203&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"258,203\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"troll-imadeWEB-1\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/troll-imadeWEB-1.gif?fit=258%2C203&amp;ssl=1\" class=\"alignleft wp-image-26\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/troll-imadeWEB-1.gif?resize=80%2C63\" alt=\"troll-imadeWEB-1\" width=\"80\" height=\"63\" \/><\/a>\u00d3nytjungur: \u201e<\/em>Was ist zu halten von einem, der Gespr\u00e4che anderer belauscht, die nicht f\u00fcr ihn bestimmt, diese niederschreibt, und dann auch noch einer \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung stellt?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera: \u201e<\/em>Das l\u00e4sst sich einfach beantworten, wo Verbrecher belauscht werden, da diese Verbrecher sind. Allerdings wird der Inhalt in solchen F\u00e4llen nicht einer \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung gestellt, sondern einem Richter, und es ist auch ein Richter notwendig, der vorab pr\u00fcft, ob ein hinreichender Tatverdacht bestehe, dass es sich dabei um Verbrechen handeln k\u00f6nne, die da besprochen<em>. <\/em>Es ist davon zu h\u00f6ren, dass es auch Leute gebe, die zwar daf\u00fcr bezahlt werden, dies aber\u00a0nur unter der Voraussetzung, dass sie eben nicht den Inhalt einer \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich machen, sondern nur gewissen Leuten, die keine Richter sind. Dann gibt es noch Leute, die nicht daf\u00fcr bezahlt werden, dass sie den Inhalt einer \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich machen, es aber dennoch tun, da sonst Verbrechen im Verborgenen blieben, mit Duldung der Richter. In diesem Fall\u00a0f\u00fchrt es dazu, dass die \u00d6ffentlichkeit ausgesprochen dankbar daf\u00fcr ist. Was seinen Ausdruck darin findet, sich \u00fcber die vor ihnen verborgen gehaltene Wirklichkeit emp\u00f6ren zu k\u00f6nnen, oder dar\u00fcber, dass sie nun nicht mehr verborgen, sondern ans Tageslicht gebracht. Da aber in solchen F\u00e4llen kaum einer an der Wirklichkeit interessiert, sondern nur daran, sich \u00fcber etwas emp\u00f6ren zu k\u00f6nnen, entsteht keinem Einzigen daraus ein Schaden, ausgenommen eben jener Person, die da ohne Entgelt arbeitete, um den get\u00e4uschten Artgenossen von der Wirklichkeit zu erz\u00e4hlen. Es erinnert mich an den Satz eines Schweizer Dichters: <em>Alles Gute geschieht nur durch die Not, das hei\u00dft die Freiwilligkeit, nicht durch den Zwang, das hei\u00dft die N\u00f6tigung<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur<\/em>: \u201eWas das Resultat f\u00fcr die unentgeltliche Arbeit erkl\u00e4re. Es entstand dar\u00fcber <em>Zwang<\/em>, da die \u00d6ffentlichkeit damit <em>gen\u00f6tigt<\/em> wurde, die <em>Wirklichkeit<\/em> zu kennen, was dazu f\u00fchrt, dass sie sich \u2013 vor die Wahl gestellt \u2013 doch lieber f\u00fcr die <em>Fiktion<\/em> entscheidet, war diese doch aus Freiwilligkeit heraus angenommen. Das ganze Unterfangen also nur vergeblich, nur dazu f\u00fchrt, dass jene Leute, die auf Unterschied zwischen <em>Wirklichkeit<\/em> und <em>Fiktion<\/em> hinweisen, mit allen Mitteln gejagt werden, um sie einsperren zu k\u00f6nnen. Hatte dieser Dichter, an dessen Satz du dich erinnerst, nicht auch notiert: <em>Dieser hielt sich ans Einzelne und \u00e4nderte das All. Jener predigte das Universale und \u00e4nderte weder das All noch das Einzelne<\/em>?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera<\/em>: \u201eNun, ihm war damals vermutlich der mittlerweile bereits 800 Jahre alt gewordene Satz noch unbekannt: <em>Da ich dem aufrichtigen Rat und den Einzelheiten anh\u00e4nge, lassen diese beiden mir unter den Menschen keinen Freund<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur<\/em>: \u201eLass mich raten. Es erging dem Dichter wie denjenigen, die nun <em>Whistleblower<\/em> gehei\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera<\/em>: \u201eWas die <em>Vergeblichkeit<\/em> anbelangt, hinsichtlich der breiten Masse, liegst du nicht falsch. Dessen <em>Erkenntnisf\u00e4higkeit<\/em> wurde ihm ebenso zum Verh\u00e4ngnis wie diejenige der <em>Hinweisgeber<\/em>. Allerdings hatte er wie diese keine andere Wahl. Er hatte sogar festgehalten, dass er gar keine andere Wahl habe: <em>Man kann nicht etwas voll erkennen und nicht tun. Das Erkennen geht unmerklich in die Tat \u00fcber<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur<\/em>: \u201eWobei anzumerken w\u00e4re, dass die <em>Enth\u00fcller<\/em> wissen, dass einer der gebr\u00e4uchlichsten Irrt\u00fcmer jene Annahme ist, dass \u00fcber <em>Erkenntnisse sammeln<\/em> notgedrungen auch die <em>Erkenntnisf\u00e4higkeit<\/em> zunehme. Ganz im Gegensatz zu solchen, die gegen Entgelt Gespr\u00e4che belauschen, die nicht f\u00fcr sie bestimmt waren, deren Inhalt sie aber nicht einer \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich machen, sondern nur gewissen Leuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera<\/em>: \u201eWird doch mit dem Wort <em>Erkenntnis<\/em> benannt, was <em>blo\u00dfes<\/em> <em>Kennen von Daten,<\/em> unter dem Vorwand, dar\u00fcber hinausgehende <em>Einsicht<\/em> und <em>Verstehen<\/em> erlangen zu wollen, was nicht der Fall ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur: \u201e<\/em>Es daher in privatem Bereich, so in diesem keine Verbrechen besprochen, sowohl gute Gr\u00fcnde daf\u00fcr gebe, dass ein Gespr\u00e4ch nur unter zwei\u00a0\u00a0 Gespr\u00e4chspartnern erfolge, andere davon ausgeschlossen werden, als es auch gute Gr\u00fcnde f\u00fcr solche Gespr\u00e4che gebe, von der eine \u00d6ffentlichkeit nicht ausgeschlossen. Und es jedes Einzelnen zustehendes nat\u00fcrliches Recht ist, zu entscheiden, was dem einen und dem anderen zugeordnet werde, und was nicht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera: \u201e<\/em>Nun, die Nicht-Enth\u00fcller vertreten den Standpunkt, dass es keinem konkreten Individuum zust\u00fcnde dar\u00fcber zu entscheiden, was dem einen und dem anderen zuzuordnen sei, und was nicht, da es zwingend notwendig, Menschen zu sch\u00fctzen. Wer nichts zu verbergen habe, brauche sich deswegen auch keine Sorgen zu machen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur: \u201e<\/em>Und wer von den Abgeh\u00f6rten etwas zu verbergen habe, auch nicht, denn die Verbrecher nutzen dann einfach andere Kommunikationskan\u00e4le. \u00a0Was sagt dir die\u00a0Zahl 1984 ?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera<\/em>: &#8222;Dass der Verfasser des Textes ein hoffnungsloser Optimist war, bei der Betrachtung<em>\u00a0<\/em>seiner Artgenossen<em>.<\/em>&#8222;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur: \u201e<\/em>Wir haben nun zwar betrachtet, was von einem zu halten ist, der Gespr\u00e4che anderer belauscht, die nicht f\u00fcr ihn bestimmt, diese niederschreibt, und dann auch noch einer \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung stellt. Allerdings war dabei stets die Rede von <em>wirklichen<\/em> Geschehnissen, nicht aber von <em>m\u00f6glichen<\/em> Geschehnissen, die es gar nicht gibt, die nur <em>Fiktion<\/em>, so wie wir beide.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera: \u201e<\/em>Es hat sein Gutes, dass wir nur f\u00fcr Fiktion gehalten. Wir hatten daf\u00fcr gute Gr\u00fcnde, wie du wei\u00dft. Es kann auch nichts Sinnvolles dabei herauskommen, w\u00e4re es anders. Es entst\u00fcnde daraus auch f\u00fcr niemanden ein Nutzen, allerdings f\u00fcr uns beide ein erheblicher Schaden. Worauf willst du hinaus?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur: \u201e<\/em>Wir werden abgeh\u00f6rt<em>.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera: \u201e<\/em>Wie? Wo? Wann?<em>\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur: \u201e<\/em>Vielleicht gerade jetzt und hier.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera: \u201e<\/em>Ich sehe niemand. Und zu welchem Zweck sollte das dienen?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur: \u201e<\/em>Nun, die dahingehende Technik ist ja bereits sehr fortgeschritten, wie Du wei\u00dft. Es d\u00fcrfte sich um einen Trottel handeln, dem nichts Besseres einf\u00e4llt, als sein Leben damit zu vergeuden, sich hier herumzutreiben, unsere Gespr\u00e4che abzuh\u00f6ren, die weder f\u00fcr ihn noch f\u00fcr andere bestimmt, und diese einer \u00d6ffentlichkeit zu pr\u00e4sentieren.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera: \u201e<\/em>Welcher Beweggrund w\u00e4re es, der ihn zu solchem Unfug treibe?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur: \u201e<\/em>Es ist nur einer denkbar. Wie dir bekannt sein d\u00fcrfte, wird diesem Land immer mehr <em>Wohlwollen<\/em> entgegengebracht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera: \u201e<\/em>Nun, wir beide wissen, dass dieses Wohlwollen kein Wohlwollen ist, sondern vielmehr nur verwendet wird, um sich mit Hilfe dieses wenig bekannten Landes selbst durchzubringen. Haupts\u00e4chlich durch Reisen, die solchen selbst ber\u00fchmt machen sollen, aber das Land hier fast so unbekannt lassen wie zuvor. Es muss schon ein ausgemachter Volltrottel sein, der glaubt, er k\u00f6nne dies ausgerechnet dadurch erreichen, dass er Erfundenes bzw. Erdachtes ver\u00f6ffentliche, das nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur: \u201e<\/em>So ist es. Ich sehe, du liest Texte isl\u00e4ndischer Dichter, sonst h\u00e4ttest du Bergsson nicht gerade zitieren k\u00f6nnen. Und doch muss sich solch ein Schmarotzer hier herumtreiben, der mangels eigener Ideen uns abh\u00f6rt. Wogegen erst einmal nichts einzuwenden w\u00e4re, au\u00dfer der Tatsache, dass unsere Gespr\u00e4che eindeutig nur f\u00fcr uns beide bestimmt sind, nicht aber f\u00fcr andere. Zudem h\u00e4tten wir nichts zu verbergen, au\u00dfer der Antwort auf die Frage, ob wir Wirklichkeit oder Fiktion sind. Welcher Teufel hat ihn aber geritten, auf die Idee zu kommen, nicht f\u00fcr sich behalten zu wollen, was er sich durch Unverfrorenheit erschlichen? Dass dem so ist, konnte ich auf meiner letzten Reise feststellen. Ich fand unsere letzte Unterhaltung, Wort f\u00fcr Wort, in einem dieser Dinger, die sich die Menschen zulegten, um ihr eigenes immer mehr schwindendes Ged\u00e4chtnis zu ersetzen, und nun glauben, darin w\u00e4re das gleiche aufzufinden, wie vordem in ihrem Ged\u00e4chtnis noch m\u00f6glich. Was nicht der Fall ist, wie wir beide wissen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera: \u201e<\/em>Fehlen doch dort all jene Informationen, die im <em>Ged\u00e4chtnis<\/em> vorhanden, und <em>Ged\u00e4chtnis<\/em> erst zu <em>Ged\u00e4chtnis<\/em> machten. In diesen Dingern stehen jedoch nur noch <em>Worte<\/em>. Als w\u00e4ren Worte bereits <em>Information<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur: \u201e<\/em>Was sie nicht sind. Sie sind nur <em>Konstrukt<\/em>, noch nicht einmal <em>Konzept<\/em>. Dazu kommt, dass dort als Gegenwart ausgegeben, was Vergangenheit ist. Denn wer macht sich schon die M\u00fche, vorhandene Prozesse jedes Einzelnen angemessen abzubilden. Es sind demnach noch nicht einmal Worte, es sind nur <em>Stempel<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera: \u201e<\/em>Die mit <em>Aussage<\/em> verwechselt. Nun, sie glauben auch, dass sich <em>Intelligenz<\/em> messen lasse, obschon sie noch nicht mal \u00fcber eine <em>Definition<\/em> verf\u00fcgen, was sie da messen. In solchen Dingern sind die Worte unserer Unterhaltungen nun abgelegt?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur: <\/em>\u201eMuss uns das tangieren? Der Dummkopf wei\u00df noch nicht einmal, dass wir auch \u00fcber eine eigene Sprache verf\u00fcgen, die nur wir beide verstehen, er aber nie verstehen wird, da er sie zu keiner Zeit je erlernen wird, da unsere Din\u00e9 bizaad, und nicht die seine. Er daher nur belauscht, wenn wir beide uns in seiner Sprache unterhalten, damit unsere F\u00e4higkeit nicht einroste, um in \u00dcbung zu bleiben, da wir seine Sprache sonst verlieren w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera<\/em>: \u201eUnd dieser Einfallspinsel ver\u00f6ffentlicht daher nur unsere Sprach\u00fcbungen, und nichts dar\u00fcber hinaus. Lassen wir ihm also seine l\u00e4cherliche Spielerei. Gut m\u00f6glich, dass er sonst nichts mehr mit seinem Leben anzufangen w\u00fcsste, und wir w\u00e4ren dann auch noch daf\u00fcr verantwortlich, wenn ihm auch das noch entzogen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur: \u201e<\/em>Nun, sollte er auch dieses Gespr\u00e4ch belauscht haben, so hoffe ich f\u00fcr ihn, dass ihm endlich bewusst werde, dass er nicht nur reine Sprach\u00fcbungen aufzeichnet, und nichts dar\u00fcber hinaus, sondern zudem auch noch solche, die keinen Flynn-Effekt enthalten, mangels vorhandener Grundlage. Wir beide w\u00fcrden auch keinen einzigen IQ-Test bestehen, mag er auch das aktuellste und empirisch am besten untersuchte Strukturmodell der <em>Intelligenz<\/em> sein.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_918\" aria-describedby=\"caption-attachment-918\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/2.4-Compare-words_-erfahren-verstehen.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"918\" data-permalink=\"https:\/\/www.algorithmics.is\/wordpress\/de\/2016\/06\/03\/aufgeflogen\/2-4-compare-words_-erfahren-verstehen\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/2.4-Compare-words_-erfahren-verstehen.jpg?fit=1306%2C846&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1306,846\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"2.4 Compare words_ erfahren &amp;#8211; verstehen\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/2.4-Compare-words_-erfahren-verstehen.jpg?fit=474%2C307&amp;ssl=1\" class=\"wp-image-918 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/2.4-Compare-words_-erfahren-verstehen-300x194.jpg?resize=300%2C194\" alt=\"2.4 Compare words_ erfahren - verstehen\" width=\"300\" height=\"194\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/2.4-Compare-words_-erfahren-verstehen.jpg?resize=300%2C194&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/2.4-Compare-words_-erfahren-verstehen.jpg?resize=1024%2C663&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/2.4-Compare-words_-erfahren-verstehen.jpg?w=1306&amp;ssl=1 1306w, https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/2.4-Compare-words_-erfahren-verstehen.jpg?w=948&amp;ssl=1 948w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-918\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;skilja&#8220; und &#8222;greina&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera<\/em>: \u201eVerwechseln diese Modelle doch <em>greina <\/em>mit <em>skilja<\/em>, also <em>erkennen, wahrnehmen, unterscheiden<\/em> mit <em>verstehen<\/em>. So wird nur<em> Umfang <\/em>gemessen, der auch noch von <em>Interesse <\/em>abh\u00e4ngig. Da dem so ist, entst\u00fcnde auch keinem ein Schaden dadurch, sollte dieser Schwachkopf unsere Gespr\u00e4che, die weder f\u00fcr ihn und sonst irgendeinen bestimmt, ohne die gebotene Zur\u00fcckhaltung auch noch Beifall heischend herumposaunen. Betreiben wir doch bei unseren Sprach\u00fcbungen nur Schabernack, da die \u00dcbungen sonst einfach zu strohtrocken w\u00e4ren.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00d3nytjungur: \u201e<\/em>Und will einem der Schabernack nicht schmecken, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, mag dieser\u00a0Trost darin finden, dass unser beider IQ sich erheblich unterscheide von dem seinen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tilvera<\/em>: \u201eWas meinst du, hat er uns gerade wieder belauscht?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Aufgeflogen.png\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"919\" data-permalink=\"https:\/\/www.algorithmics.is\/wordpress\/de\/2016\/06\/03\/aufgeflogen\/aufgeflogen\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Aufgeflogen.png?fit=758%2C317&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"758,317\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Aufgeflogen\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Aufgeflogen.png?fit=474%2C198&amp;ssl=1\" class=\" wp-image-919 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Aufgeflogen.png?resize=474%2C198\" alt=\"Aufgeflogen\" width=\"474\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Aufgeflogen.png?w=758&amp;ssl=1 758w, https:\/\/i0.wp.com\/www.algorithmics.is\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Aufgeflogen.png?resize=300%2C125&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d3nytjungur: \u201eWas ist zu halten von einem, der Gespr\u00e4che anderer belauscht, die nicht f\u00fcr ihn bestimmt, diese niederschreibt, und dann auch noch einer \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung stellt?\u201c Tilvera: \u201eDas l\u00e4sst sich einfach beantworten, wo Verbrecher belauscht werden, da diese Verbrecher sind. 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